Von der Spinnerei zum Inklusionszentrum Umbau in Terrassa von Harquitectes
18.02.2026
Bild: Adrià Goula
Terrassa, in den Bergen westlich von Barcelona gelegen, blickt auf eine reiche Industriegeschichte zurück. Alte Textilfabriken prägen mit ihren typischen Ziegelfassaden und Sheddächern das Stadtbild. Ein solcher Komplex wurde nun von der ortsansässigen gemeinnützigen Organisation Prodis, die sich für die Unterstützung von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und psychischen Erkrankungen einsetzt, zum Inklusionszentrum umgenutzt. Den dafür notwendigen Umbau der ehemaligen Spinnereigebäude planten Harquitectes. Das Büro mit Sitz im benachbarten Sabadell hatte 2021 den Berliner Kunstpreis der Akademie der Künste erhalten.
El Vapor de Prodis heißt der neue öffentliche Begegnungs- und Projektort, der auf rund 3.842 Quadratmetern Fläche unter anderem ein Berufszentrum mit Werkstätten, Markt- und Ladenbereiche, ein inklusives Restaurant – das zugleich als Schulungseinrichtung dient – sowie Kultur- und Gemeinschaftsräume unterbringt. Der Name spielt dabei auf den katalanische Begriff für Dampf („Vapor“) an, mit dem früher die durch Dampfmaschinen betriebenen Fabriken bezeichnet wurden.