Alt und neu in Hackney Sozialwohnungsbau in London von Henley Halebrown und Karakusevic Carson

19.05.2020

Über die Spielstraße wirs das Quartier mit der westlichen Nachbarschaft und dem östlich angrenzenden Clissold Park verwoben.
Über die Spielstraße wirs das Quartier mit der westlichen Nachbarschaft und dem östlich angrenzenden Clissold Park verwoben.
Bild: Jim Stephenson

Das beispielhafte Stadterneuerungsprojekt Kings Crescent im Londoner Stadtteil Hackney geht in die zweite Runde – genauer gesagt in Phase 3 und 4. Ein perfekter Anlass, auf das bisher Geleistete dieses Transformationsprojekts zu blicken, das eine Wohnanlage aus den frühen 1970er-Jahren wieder zu einem lebenswerten Quartier entwickeln möchte, nachdem mehrere Aufwertungsversuche seit Ende der 1990er-Jahre erfolglos geblieben waren. In Phase 1 und 2 im nördlichen Teil des Areals waren in den Jahren 2012–17 insgesamt 273 neue Wohnungen errichtet und 101 bestehende modernisiert worden. Masterplan und Entwurf enstanden in enger Kooperation der in London ansässigen Büros Henley Halebrown Architects, Karakusevic Carson Architects und den Landschaftsarchitekt*innen Muf Architecture/Art.

Kings Crescent ist Teil des Wohnungsbauprogramms des Stadtbezirks Hackney, der zwischen 2018 und 2022 die Errichtung von 2.000 Wohnungen bauen möchte und dessen Verwaltung als Eigentümerin, Entwicklerin und auch als Betreiberin auftritt. Da es keine öffentlichen Fördermittel gibt, werden die Sozialwohnungen durch den Verkauf von Eigentumswohnungen quersubventioniert. Dabei gilt das Non-Profit-Prinzip. Ähnlich wurde in Hackney auch bei der Konzeption der Colville Estates vorgegangen, wo Karakusevic Carson für den Masterplan zuständig waren und gemeinsam mit David Chipperfield Architects zwei Wohntürme realisierten.

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