Brücke mit Anhang Passarelle in Albi von Ney & Partners

30.03.2026

Passarelle in Albi von Ney & Partners

Bild: Vincent Boutin

Für ihr Stadtbild aus rotem Backstein wurde das südfranzösische Albi 2010 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Es bilde ein „kohärentes und homogenes Ensemble aus Monumenten und Vierteln, das über die Jahrhunderte weitgehend unverändert geblieben ist“, heißt es in der Begründung. Umso komplexer gestaltete sich vor diesem Hintergrund die jüngste Bauaufgabe von Ney & Partners (Brüssel u. a.), ein zentrales Viadukt in einen Fuß- und Radweg zu transformieren.

Drei Brücken über den Tarn verbinden das Stadtzentrum Albis. Die erste ist die einspurige Pont-Vieux: Um 1040 errichtet, handelt es sich bei ihr um eine der ältesten noch für den Autoverkehr verwendeten Brücken Frankreichs. Die 1944 fertiggestellte Pont-Neuf befindet sich nur wenige hundert Meter weiter östlich und nimmt seit jeher jeglichen Straßenverkehr auf. Eine dritte Brücke liegt ganz im Westen der Stadt: ein schmales Viadukt, das 1866 in Verlängerung der Bahnachse eröffnet wurde.  

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