Große Augen im Kleingarten Laube in Leipzig von Meier Unger Architekten

19.12.2024

Laube in Leipzig von Meier Unger Architekten

Bild: Philip Heckhausen

Es ist ein Kleinod inmitten der Großstadt: Im Leipziger Westen hat das ortsansässige Büro Meier Unger Architekten kürzlich ein Gartenhaus in einer Kleingartenanlage fertiggestellt. Die Parzelle wurde während der Corona-Pandemie von Bekannten der Architekt*innen übernommen, die das Büro mit einem Entwurf beauftragten. Planung und Bau dauerten knapp drei Jahre, laut Aussage der Architekt*innen ein Resultat intensiver Abstimmungen und einer prozesshaften Arbeitsweise.

In der von verwitterten Holzlauben und gemauerten Hütten durchzogenen Nachbarschaft fällt das kleinmaßstäbliche Haus in mehrfacher Hinsicht auf. Mit großen Öffnungen, klaren Konturen und seiner markanten Farbgebung in zwei leuchtenden Blautönen tritt es in Erscheinung. Wie die Architekt*innen in einem Gespräch erklärten, betrachten sie den Baukörper dabei als Objekt, das durch seinen starken Kontrast zur umgebenden Natur ein Nebeneinander ausbilde. Für seinen Gestaltungswillen und den dezidierten Einsatz von Farbe ist das junge Büro bereits bekannt. Auch mit Blick auf vorherige Entwürfe formuliert Büropartnerin Lena Unger ihre Haltung so: „Keine Farbe zu benutzen, ist auch eine Entscheidung.“

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