Erstmals nach Belgien Erich-Mendelsohn-Preis 2026 für Backstein-Architektur vergeben
17.09.2026
Bild: Kim Zwarts
Der Grand Prix des Erich-Mendelsohn-Preises 2026 für Backstein-Architektur geht erstmals nach Belgien, und zwar an ein Projekt in Antwerpen von noAarchitecten (Brüssel/Brügge). Ihre Erweiterung und Restaurierung der mittelalterlichen Burganlage Het Steen erhielt zugleich Gold in der Kategorie Öffentliche Bauten. Diese Premiere bei der nunmehr 7. Ausgabe des Preises, der bis 2022 unter dem Namen Fritz-Höger-Preis für Backstein-Architektur firmierte, verwundert durchaus ein wenig. Schließlich kann Belgien auf reichlich Tonvorkommen und eine entsprechend starke Tradition im Ziegelbau verweisen.
Vergeben wurden in diesem Jahr Gold-, Silber- und Bronze-Preise in fünf Kategorien und drei Auszeichnungen „Best in Germany“. Hinzu kommen elf Special Mentions. Unsere Bildstrecke versammelt die jeweiligen Gewinner. Die internationale Jury wählte aus 533 eingegangenen Projekteinreichungen aus mehr als 40 Ländern. 99 Projekte standen auf der Shortlist, zwanzig zudem in der Kategorie Newcomer, die Entwürfe von Studierenden und Absolvent*innen würdigt.