Wohnen in der Shedhalle Bollinger + Fehlig in Berlin-Spandau

03.09.2026

Bollinger + Fehlig in Berlin-Spandau

Bild: Marcus Ebener

[[vollformatbild:1]]Die Wasserstadt Oberhavel war eine der großen Berliner Stadtentwicklungshoffnungen der unmittelbaren Nachwendezeit. Nachdem der erhoffte Bauboom zum Erliegen gekommen war, wurde es in den Nullerjahren ziemlich ruhig wurde um sie. Doch das hat sich mit dem Wohnungsmangel der letzten Jahre gründlich geändert. Die schlechte öffentliche Verkehrsanbindung besteht zwar nach wie vor, doch wer diesen Nachteil in Kauf nimmt und das Wasser liebt, dürfte dem 200 Hektar umfassenden Entwicklungsgebiet beiderseits der Havel im Norden Spandaus durchaus etwas abgewinnen können.

Auf den ehemaligen Industrieflächen wurden und werden seit einigen Jahren mehrere Quartiere realisiert. 13.200 Wohnungen soll es hier laut Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen künftig geben. Rund 1.700 dieser Wohnungen sind im Havelufer Quartier verortet, das Patrizia und Kauri Cab entwickeln. Hinter dem generischen Projektnamen verbirgt sich das ehemalige Gelände der Siemens Luftfahrtgerätewerke, das in den Jahren 1938–42 nach Plänen des Hausarchitekten des Unternehmens, Hans Hertlein, entstand. 

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