Vernünftig verdichtet im Münchner Westend Aufstockung und Sanierung von zillerplus

02.07.2026

Aufstockung und Sanierung von zillerplus

Bild: Florian Holzherr

[[vollformatbild:1]]„Wir wünschten, wir hätten mehr Konkurrenz!“, schreibt die Wohnungsgenossenschaft München-West (WGMW) auf ihrer Webseite. 1911 gegründet, ist das sozial orientierte Unternehmen mit rund 3.600 Wohneinheiten das derzeit größte seiner Art in der bayerischen Landeshauptstadt. Genossenschaften gehören zu den wenigen Lichtblicken am dortigen Miethimmel, denn sie verfolgen bekanntlich Gemeinwohl statt Profit und schaffen oder erhalten bezahlbaren Wohnraum. Doch der Druck ist erwartbar hoch. Rund 60 Genossenschaften gibt es derzeit in der 1,6-Millionen-Stadt. Mit 45.000 Wohnungen für etwa 100.000 Menschen sind das wenige, aber wertvolle Tropfen auf den heißen Stein.

Die direkte „Konkurrenz“ hat es derweil auch nicht einfach. Während junge Genossenschaften für ihre ersten Neubauten mit hohen Preisen und volatilen Förderbedingungen zu kämpfen haben, müssen ältere Genossenschaften ihre Bestandsanlagen laufend sanieren und das Angebot erhöhen. Denn für die Mitglieder – die meisten Münchner Genossenschaften haben längst einen Aufnahmestopp – steigt der Bedarf stetig.

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