Nach dem Krieg mit Sigrid Neubert Architekturfotografie im Lechner Museum Ingolstadt
05.10.2018
Die umtriebige Sigrid Neubert hat die Werke zahlreicher namhafter Architekten fotografiert. Unter ihnen Guenther Behnisch, Alexander von Branca sowie Betz Architekten. Nachdem die Fotografien der mittlerweile über 90-Jährigen im Frühjahr in Berlin zu sehen waren, wandern sie nun nach Ingoldstadt, und das nicht ohne Grund. Sigrid Neubert unterhielt eine enge Freundschaft zum Ehepaar Alf und Camilla Lechner. Dieses hatte im Jahr 2000 das Lechner Museum in Ingoldstadt gegründet, welches sich vor allem dem Werk des Stahlbildhauers Alf Lechner widmet. Vor allem, aber eben nicht nur.
Am Sonntag, 7. Oktober wird die Wanderausstellung „Sigrid Neubert – Fotografien. Architektur und Natur“ in Ingolstadt eröffnet. Anwesend sind der Kurator Frank Seehausen sowie Ludger Derenthal von der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin, welche die Ausstellung im Rahmen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz ermöglicht hat. Frank Seehausen ist es auch, der das Buch „Sigrid Neubert. Architekturfotografie der Nachkriegsmoderne“ begleitend zur Ausstellung herausgegeben hat. In diesem gibt es auf 336 Seiten nicht nur Neuberts deutsche Architekturfotografie zu sehen, sondern auch Bilder aus Afrika und Südamerika.