Sanierung und Umbau der Volksschwimmhalle Lankow in Schwerin Wohnen statt Schwimmen

14.02.2025

Bei der Volksschwimmhalle Lankow handelt es sich um einen Typenbau aus dem Jahr 1976. Nach Plänen von Schelfbauhütte wurde er zum Wohn- und Praxisgebäude umgebaut.
Bild: Jörn Lehmann

Die 1976 zu DDR-Zeiten erbaute Volksschwimmhalle Lankow, im Westen Schwerins, direkt am Lankower See gelegen, war in die Jahre gekommen. Anders als viele ähnliche Hallen wurde sie aber nicht abgerissen, sondern umgebaut. Dabei erhielten die Planer*innen des Büros Schelfbauhütte nicht nur einen Teil des Beckens für Schwimmkurse und -therapie, sondern schufen auch neuen Wohnraum. 2017 war die Transformation abgeschlossen.

Hallenbad in Fertigbauweise

Volksschwimmhalle hießen in der DDR die öffentlichen Schwimmbäder. Viele von ihnen wurden in 1960er- und 1970er-Jahren als sogenannte Typenbauten errichtet. In Lankow steht ein Typ B – Bitterfeld, 1951 vom Hallenser Architekten Herbert Müller entwickelt und standardmäßig mit einem 25-Meter-Becken und einem kleineren Nichtschwimmerbecken ausgestattet.

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