Haus mit einem fliegenden Dach in Winterthur Hölzernes Neues und metallisches Altes
18.02.2025
Bild: Lukas Murer, Zürich
Wer durch Winterthurs Straßen schlendert, wird an dem Namen der Sulzer AG vermutlich nicht vorbeikommen. Weit über die Dächer der Stadt ragt der in den 1960er-Jahren erbaute Firmensitz des Schweizer Industriekonzerns. Anfang des 20. Jahrhunderts ließ das florierende Unternehmen eine ganze Wohnsiedlung für seine Mitarbeitenden in der Stadt nordöstlich von Zürich bauen. Eines von den kleinen Werkshäusern hat sich nun eine Familie vergrößern lassen. Unter dem Zürcher Architekt Lorenz Bachmann und seinem Team entstand ein kräftig graublaues Haus mit einem scheinbar fliegenden Dach.
Erweiterungspotenzial im Dachgeschoss
Das Einfamilienhaus mit einer Grundfläche von 7,00 x 7,50 Metern ist von einem großzügigen Nutzgarten umgeben. Da die ursprüngliche Eingangstür an der Ostfassade die einzige Außenanbindung darstellte, bestand der Wunsch der Bauherrschaft darin, neben der Erweiterung der Wohnfläche eine stärkere Verbindung zwischen Innen- und Außenraum zu schaffen. Potenzial für die Vergrößerung des Wohnraums bot der Ausbau des Dachgeschosses.