Garagenaufstockungen in Karlsruhe Demontierbare Aufbauten in Holzbauweise

18.06.2024

Durch die Aufstockung drei bestehender Garagenanlagen werden zwölf Wohnungen mit insgesamt rund 540 Quadratmeter Wohnfläche geschaffen.
Bild: Stephan Baumann, bild_raum, Karlsruhe

Durch Nachverdichtung eines Stadtgebietes werden Freiflächen einer bestehenden Bebauung genutzt und Ressourcen geschont. Ein gelungenes Beispiel dafür ist die Aufstockung von drei Garagenanlagen, die zu einer Großsiedlung in Karlsruhe-Rintheim gehören: Insgesamt sind dort zwölf Wohnungen und rund 540 Quadratmeter Wohnfläche neu entstanden. Als tragende Holzstruktur dienen Holztafelbauelemente mit einem hohen Vorfertigungsgrad. Für die Planung zeichnete das ortsansässige Büro Falk Schneemann Architektur verantwortlich.

Je vier Wohneinheiten auf drei Garagenanlagen

Das Projekt befindet sich im Osten der Stadt, im sogenannten Rintheimer Feld – einer Großsiedlung auf einer Fläche von rund 1,3 Quadratkilometern. Zahlreiche bereits umgesetzte Sanierungsmaßnahmen, Neubauten und die Umgestaltung der Freiräume haben zu einer Aufwertung des Wohnstandortes geführt. Die drei nahezu baugleichen Garagenanlagen haben einen L-förmigen Grundriss und befinden sich zwischen mehrgeschossigen Zeilenbauten aus den 1950er-Jahren. Die eingeschossigen Aufbauten orientieren sich an den äußeren Abmessungen des Bestandes. Sie umfassen jeweils drei Einzimmerwohnungen à 40 Quadratmeter sowie eine Zwei- bis Dreizimmerwohnung. Die Wohnungen sollen an Studierende und Alleinerziehende vermietet werden, um die Vielfalt der Bewohnergruppen im Quartier zu erhöhen.

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