Berghütte Württemberger Haus in Zams Rückbau und Ergänzung in Holzbauweise

21.05.2026

Die besondere Lage prägt sämtliche planerischen Entscheidungen – von der Konstruktion über die Gebäudetechnik bis hin zu den Brandschutzmaßnahmen.
Bild: Günter Richard Wett, Innsbruck

Mindestens vier Stunden Fußweg seien für den Aufstieg zum DAV Württemberger Haus aus einem der (österreichischen) Talorte Zans, Madau oder Gramais einzuplanen, heißt es auf der Webseite des Deutschen Alpenvereins DAV. Beim Württemberger Haus handelt es sich um eine der ältesten Schutzhütten der DAV-Sektion Stuttgart. Es befindet sich auf 2.220 Metern Höhe in einem Bergkessel der Lechtaler Alpen. Rund hundert Jahre nach ihrer Errichtung 1924/25 wurde die Hütte in neuer Form wiedereröffnet. Der Umbau nach Plänen des Architekten Armin Neurauter zog sich über mehrere Jahre. 

Die Berghütte ist ausschließlich zu Fuß erreichbar; die Versorgung erfolgt per Hubschrauber. Allein zur Erstversorgung vor Saisonbeginn werden rund zehn Tonnen Material und Lebensmittel eingeflogen. Die besondere Lage prägt sämtliche planerischen Entscheidungen – von der Konstruktion über die Gebäudetechnik bis hin zu den Brandschutzmaßnahmen.

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