2, 2000

Dresden, TU

ZMK - Zentrum für Massenkultur Leipzig

von Dirk Lämmel, Thomas Penske

Hochschule:

Dresden, TU

Präsentation:

Februar 2000

Lehrstuhl:

Prof. Ralf Weber, Lehrstuhl Raumgestaltung

Rubrik:

Kulturbauten

Software:

MicroStation (3D-Modell, Visualisierung, Animation, 2D-Schnittführung) Photoshop (Bildbearbeitung) Premiere (Filmschnitt) Illustrator (Plan-Layout)

Massenkultur ist gänzlich entintellektualisierte Suprakultur. Zwei Hauptthemenkomplexe sind Popkultur und Körperkult(ur). Das ZMK ist ein Konglomerat themenbezogener Nutzungen (Freizeit, Einkaufen, Arbeiten, Wohnen). Die Überlagerung kommerzieller und suprakultureller Nutzung erzeugt Synergien durch Interaktion. In der räumlichen Struktur des ZMK finden zunehmende Komplexität und Vernetzung gesellschaftlicher und massenkultureller Phänomene (Internet) baulichen Ausdruck.

Eine 3D-Parzellierung des Areals (innerhalb des Leipziger Innenstadtrings) erhöht die Verküpfungsmöglichkeiten zwischen den einzelnenen Nutzungen, das ZMK wird durch die Transformation kernstadttypischer Parzellenstruktur zum dreidimensional erweiterten Stadtraum. Das ZMK Leipzig steht zudem exemplarisch für das Bemühen um eine Rückverlagerung der Kraftfelder in die Stadtzentren.