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4, 2007

Hamburg, HCU

Umnutzung Flakbunker Wilhelmsburg -Bunker VI

von Tanja Dalkowski, Ronny Liesberg

Hochschule:

Hamburg, HCU

Präsentation:

Juli 2007

Lehrstuhl:

Prof. Klaus Sill, Prof. P. Bartram

Rubrik:

Kulturbauten

Software:

Eine Umfrage und ein 85-seitiges Exposé dienten zur Vorbereitung der Entwurfsarbeit. Nach Studien am städtebaulichen Arbeitsmodell im Maßstab 1:1000, mehreren Ausschnittsmodellen und Handskizzen wurde der Entwurf schlussendlich in CAD verfeinert.

Im Herzen von Wilhelmsburg, einem Stadtteil Hamburgs, ragt ein Betonriese gen Himmel. Die militärische Bezeichnung für dieses Bauwerk lautet „Gefechtsturm VI“ der Bauart II und ist einer von zwei realisierten Flakbunkeranlagen in Hamburg. Dieses Relikt aus dem dunkelsten Kapitel Deutschlands, der Zeit des 2. Weltkrieges, erregt nun schon mehr als 60 Jahre die Gemüter.
Heute, durch die immer morbider werdende Struktur der Betonteile, ist ein Handlungsbedarf unerlässlich. Während einerseits ein Teil der Bevölkerung solch präsente Bunkeranlagen in ihrer äußerlich unveränderten Form als Denkmal gegen Krieg und Faschismus bis in die Zukunft erhalten will, ist andererseits ein großer Teil dafür, die äußere Form zu verändern und so das ungeliebte Andenken aus dem Stadtbild zu tilgen.
Diese Arbeit zeigt, wie durch eine zielgerichtete Untersuchung der Situation in Verbindung mit einer neuen konzeptionellen Idee zur Resozialisierung des Bunkers ein wichtiger positiver Impuls für die weitere Entwicklung des Stadtteiles gesetzt wird.