Platz 10
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September / Oktober 2013

Fachhochschule Düsseldorf

Sportcube

Sportpark in Düsseldorf Flingern

von Jewgenij Senin

Hochschule:

Fachhochschule Düsseldorf

Abschluss:

Master

Präsentation:

03.07.2013

Lehrstuhl:

Entwerfen und Tragwerkskonstruktion

Rubrik:

Freizeit- und Sportbauten

Software:

Rhinoceros + Grasshopper; C4D; Photoshop; Illustrator.

Spiel und Sport nehmen heute eine wichtige Stellung im täglichen Leben ein. Der Faktor steht in enger Beziehung zu anderen Lebensbereichen.  
Dieser Entwurf zeigt die Reaktion auf die bestehende Situation des Sportparkes in Düsseldorf Flingern-Nord.
Durch die von Industrie geprägte Lage wirkt das Sportpark Gelände heute eher abschreckend auf Besucher. Die 170.000 m² große Fläche ist durch verschiedene Nutzer in kleine Flächen geteilt. Vorwiegend durch eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Sportstätten und Tennisplätzen, sowie Trainingsplätzen der Bezirksanlage Flingern-Nord, des SC Flingern 08. Diese Kleinteiligkeit prägt den ersten Eindruck der Anlage.
Das Sportangebot kann deutlich aufgewertet werden, indem durch neue bauliche Anlagen eine zusammenhängende Struktur geschaffen wird.
Der Themenschwerpunkt des neuen Sportparkes in Düsseldorf Flingern ist die „Aggregation“. Das Projekt soll eine Atmosphäre schaffen, die die Leistungs-, und Freizeitsportler, sowie auch Familien dazu animiert mehr Zeit in der Anlage zu verbringen.
Die Besonderheit dieses Konzeptes liegt darin, dass die Sporthallen, sowie das Allwetterbad zu einem Gefüge zusammengefasst und dann übereinander angeordnet werden. Durch die Verdichtung der Funktionen ergibt sich mehr Freiplatz auf dem Gelände, hierbei werden die ökologischen Werte optimiert. Die neue Struktur reagiert gezielt auf die unterschiedlichen Nutzungen.
Das Projekt bietet eine städtebauliche Lösung zur Aufwertung des Stadtteiles, gleichzeitig verleiht es dem Ort eine besondere Identität und wirkt als überregionales Marketing.
1. Grundstücksteilung:
Das Grundstück ist in mehrere Segmente gegliedert, die es ermöglichen unterschiedliche Nutzungen anzubringen.
2. Bauwerksposition und Größe:
Das Gebäude reagiert in seiner Masse und der Form auf die Müllverbrennungsanlage die auf dem Nachbargrundstück sich befindet, und stellt eine Konkurrenz dar.
3. Gebäudeerschließung:
Es gibt drei Möglichkeiten, um das Gebäude von ihnen zu erfahren
• Aufzüge
• Treppen
• Rampen, die eher ein Attraktion sind, um spannendes Raumerlebnis anzubieten.
4. Nutzungskonzept:
Die Sporthallen, Allwetterbad und Dreikampfhalle sind übereinander gestapelt.
Unter den jeweiligen Sportebenen sind Nass- und Nebenräume auf separaten Technik-Ebenen angebracht.
Das ganze Bauwerk ist nach Sporthallenmaß gerastert und so optimiert, dass es auf jeder Ebene eine Möglichkeit entsteht die Sporthallen freiwillig anzuordnen.
5. Tragwerkskonzept:
Die Sportebenen werden mit Raumhohen Fachwerkträgern aus Stahlprofil gehalten, die durch zwei Stahlbetonkerne zusätzlich gehalten und ausgesteift werden.
6. Fassadenkonzept:
Die Fassade besteht aus zwei Schichten:
Die erste Schicht ist die Verglasung, die das Gebäude ummantelt und die ökologische werte optimiert.
Die zweite Schicht (aussen) besteht aus vertikal angeordneten Lamellen aus Perforiertem Metallblech. Durch die Lamellendrehung entstehen ein- und aufgeklappte Bereiche, die in erster Linie Sonnenschutz Funktion haben. Die Gestaltung der Lamellendrehung, bzw. die Erzeugung des wellenartigen Musters, entsteht durch eine Parametrisierung der Bauphysischen Werten.