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4, 2007

Karlsruhe, KIT

Schul-, Sport- und Kulturzentrum Weggis/Schweiz

von Johannes Maas

Hochschule:

Karlsruhe, KIT

Präsentation:

Juni 2007

Lehrstuhl:

Lehrstuhl für Bauplanung und Entwerfen, Prof. Walter Nägeli

Rubrik:

Bildungsbauten

Software:

Die Entwicklung der skulpturalen Form entstand anhand zahlreicher Skizzen, sowie Arbeitsmodellen im Maßstab 1:1000 und 1:500. Die ersten Überlegungen wurden dreidimensional in SketchUp überprüft und daraufhin im Modell weiterentwickelt. So entstand ein interaktiver Entwurfsprozess, bei dem sich Skizze, Modell und CAD-Zeichnung bis zur Fertigstellung ergänzten. Die Ausarbeitung fand in AutoCAD, SketchUp und Photoshop statt. Das Planlayout entstand in InDesign.

Gegenstand der Aufgabe ist die Planung eines neuen Schulzentrums, das neben seiner Funktion als Lehreinrichtung auch den kulturellen- und sportlichen Aktivitäten der Gemeinde gerecht wird. Das Gebäude ist vorgesehen für den Betrieb der Oberstufe mit 12 Regelklassen und den entsprechenden Fach- und Infrastrukturäumen.

Zudem sollen die aktuellen und künftigen Bedürfnisse des Schul- und Vereinssportes durch die Ergänzung einer Mehrfachsporthalle abgedeckt werden.
Kulturellen Einrichtungen und Versammlungsräume vervollständigen den Komplex, der für den Ortsteil eine neue Zentrumsfunktion übernehmen soll.

Der in den letzten Jahrzehnten entstandene Ortsteil zeichnet sich durch eine sehr heterogene Dorfstruktur aus. Der Großteil der Bebauung sind Wohnbauten unterschiedlichster Körnung und Qualität. Dabei entsteht eine Siedlungsstruktur aus Solitärbauten, die keinerlei räumliche Qualitäten bietet.

Ansatz ist der, dass sich das Gebäude nicht aus der städtebaulichen Situation ableitet, sondern einen bewussten Gegenpol dazu schafft und sich aus der Topographie heraus entwickelt.
Zwei L-förmigen Gebäudeteile definieren die Raumkanten und bilden eine Platzsituation. Dabei entstehen zwei Eingangssituationen, einmal mit Bezug zum Ort und einmal zur Landstraße, von wo die auswärtigen Schüler und Lehrer kommen. Trotz des Bezugs der Gebäudeteile auf die Mitte, schottet das Gebäude sich nach außen nicht ab, sondern steht durch Öffnungen und Auskragungen im Dialog mit dem Außenraum.