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März / April 2013

Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

Rosensteinhöfe Stuttgart

shopping I lifestyle I office I hotel

von Daniel Nieb

Hochschule:

Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

Abschluss:

Master

Präsentation:

27.06.2012

Lehrstuhl:

Baukonstruktion, Entwerfen/ Prof. Dipl.-Ing. Armin Günster

Rubrik:

Wohnbauten

Software:

ArchiCAD, Cinema 4D, Grasshopper3D, Rhinoceros3D, Adobe CS5

KONZEPT I IDEE Die divergierenden Anforderungen der unterschiedlichen Nutzungen werden durch das Konzept der Teppichbebauung entschärft. Dieses zeichnet sich durch eine Ausrichtung der Innenräume zu einem Innenhof aus. Die Orientierung der Räume nach Innen gestattet sehr verdichtete Strukturen, die geschossweise variiert werden können und somit sehr flexibel einsetzbar sind. Die Introvertiertheit dieses Typus, bei dem der Kontakt nach Aussen eingeschränkt werden kann, macht ihn gerade an dieser hochfrequentierten Stelle der Pragstraße, die stark durch Lärm- und Geruchsemissionen belastet ist, interessant. Öffnungen nach Aussen können sparsam und gezielt gesetzt werden, um im Inneren eine eigene Landschaft aus Gassen, Plätzen, Strassen, Wegen und Grünflächen erlebbar zu machen.

ALGORITHMUS Zur Umsetzung der Konzeptidee wurde eine Computer-Algorithmus erstellt, welcher zufällig rechteckige Gebäudevolumina innerhalb des Grundstückes anordnet. Durch Steuerung der Dichte, sowie der Abmessung kann in den einzelnen Geschossen eine ähnliche Struktur erreicht werden, die jedoch auf die jeweilige Nutzungsanforderung reagiert. Im Erdgeschoss soll eine Durchwegung mit großzügigen Freibereichen und großen Gebäudetiefen für den Einzelhandel entstehen. Im obersten Geschoss hingegen eine geringere Gebäudetiefe und eine gleichmäßige, wenn auch nicht so hohe Dichte für Büro- und Gewerbenutzungen. Durch Zufallszahlen werden unterschiedliche Koordinaten für die einzelnen Volumina errechnet. Jede Koordinate wird daraufhin auf Position innerhalb oder außerhalb der Grundstücksgrenzen überprüft. Liegt sie außerhalb, wird sie gelöscht und eine neue Koordinate wird erstellt. Durch generieren neuer Zufallszahlen können nun theoretisch unendlich viele Entwurfsvarianten erzeugt werden.