Platz 2
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2, 2007

Mainz, FH

Nieuwe Hollandse Waterlinie

von Andrea Weißer

Hochschule:

Mainz, FH

Präsentation:

Dezember 2006

Lehrstuhl:

Innenarchitektur, Prof. Antje Krauter

Rubrik:

Kulturbauten

Software:

- Recherchearbeit zur Entstehung der "Nieuwe Hollandse Waterlinie" - Intensive Beschäftigung mit dem "Werk aan de Groeneweg" - Recherchearbeit zum Thema Architektur und Stadtentwicklung in den Niederlanden - Formfindung anhand des Bestands und durch intensiven Modellbau - Entwicklung von Konstruktion und Materialität durch technische Ausarbeitung in den Maßstäben 1:20 und 1:5 - AutoCad 2006 - Adobe Photoshop CS - Adobe Illustrator CS - Adobe inDesign CS

Die Neue Holländische Wasserlinie war eine Verteidigungslinie, die über 85 km von Muiden bis zum Naturpark Biesbosch verlief.
Die Linie bestand aus einem System aus Schleusen, Deichen und Kanälen und bildete einen Schutzring um die Städte Nord- und Südhollands, sowie Utrecht. Innerhalb kurzer Zeit konnte die Wasserlinie auf 40-50 cm Tiefe geflutet werden. So wurde das Gelände für Soldaten, Fahrzeuge oder Pferde unpassierbar. Andererseits war das Wasser zu flach, um mit Wasserfahrzeugen befahren zu werden.
Heute zählt die Neue Holländische Wasserlinie zum UNESCO Weltkulturerbe.

Aufgabe war es, die vielen noch bestehenden Bunker der Verteidigungslinie wieder zu beleben, ihnen einen neuen Nutzen zu geben und die Zusammengehörigkeit der Linie sichtbar zu machen.

Der Bestand des Bunkers stellt die Basis und das Fundament für den neu entstehenden Aufbau dar. Der neue, aufragende Körper soll durch seine Höhe und Vertikalität visuelle Reize ausüben und die Linie lesbar machen.