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2, 2002

Hochschule Darmstadt

Museum für Zeitgenössische Kunst

von Eva Herrmann

Hochschule:

Hochschule Darmstadt

Präsentation:

Februar 2002

Lehrstuhl:

Prof. Frank Dierks

Rubrik:

Kulturbauten

Software:

Vector Works 2D-3D Photoshop Artlantis

Heutige Museen werden als hybride Gebäude gesehen, als eine Mischung aus
sozialem Treffpunkt, Tempel und Supermarkt - Un-Studios.

Die Strömungen der zeitgenössischen Kunst gehen vom Fluxus, Minimal Art, Concept Art, Land- und Bodyart, Neue Medien, Objekt- und Raumkunst, visuelle Op-Art, kinetische Kunst bis zum New-Image-Painting. Die unbekümmerte Mischung aus vergangenen Stilen, Formen, Farben, Kitsch, der klassischen Moderne und der intellektuellen Kunst verwischt die Grenzen zwischen den einzelnen Kunstgattungen.

Die Form ergibt sich aus einem "Endlosband", welches sich je nach Bedingung einrollt bzw. faltet; d.h.Boden wird Wandfläche wird Decke usw... Die Ebenen sind durch die verschiedenen Anforderungen von Ausstellungskonzept und -inhalt, Raumgröße, -höhe und -qualität, Wegeführung und die Lage im Erdreich architektonisch differenziert; verbunden werden sie durch einen Rampenkern, der den Weg bzw. die Windungen des "Bandes" verstärkt. Die Formfindung geschieht losgelöst von der Umgebung, Stilepochen und Vegetationsformen.