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4, 2000

Münster, msa

Museum für Kinder in Krakau

von Annabel Graupner

Hochschule:

Münster, msa

Präsentation:

Juni 2000

Lehrstuhl:

TU Krakau, Prof. H. Bühler

Rubrik:

Kulturbauten

Software:

Erstellung ausschließlich mit dem Programm autoCAD 14. Das Layout ist ebenso mit autoCAD gemacht, Photos und Bilder wurden in Adobe Photoshop bearbeitet. Für die anfängliche Konzeption wurden dennoch Skizzenrolle und diverse Modelle genutzt, da sie NOCH nicht unerlässlich sind.

Ein Museum für Kinder unterscheidet sich grundsätzlich von herkömmlichen Institutionen wie Kindergarten, Schule oder Museen mit "Kinder-Abteilungen". Ziel war es, einen zentralen Ort zu schaffen, in dem Kommunikation, Begegnen, spielerisches Lernen, Entdecken und Begreifen in einer eigenen Kinderkultur zusammengebracht werden. Zum einen geht es um die Idee, den Kindern bei der Erschließung der Welt zu helfen, zum anderen soll die Eigenständigkeit der Kinder gefördert werden.

Das Museum ist ein kubischer, ruhiger Körper, der die Lebendigkeit im Inneren durch seine Transparenz nach außen zeigt. Die Zentren "Welt" und "Kunst" sind formal voneinander getrennt. Der Weg des Besuchers durchläuft diese Themenbereiche im Wechsel und erreicht diverse Ebenen über unterschiedlich gelegene Rampen. Der Weg ist klar strukturiert, linear und führt kontinuierlich durch das Gebäude. Auf dem Weg erhält der Besucher immer wieder neue Impulse, innen und außen verschmelzen, Durchblicke, Einblicke, Ausblicke werden frei. Das Gebäude erhält seine Spannung durch horizontale und vertikale Verknüpfung.