Platz 2
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4, 2005

Hamburg, HCU

KRAFTZENTRUM BØLER - Neubau der Bøler Kirche in Oslo

von Jutta Lorenzen

Hochschule:

Hamburg, HCU

Präsentation:

Februar 2005

Lehrstuhl:

Prof. Bernhard Hirche und Prof. Bernd Kritzmann

Rubrik:

Kulturbauten

Software:

- Diplomthema in Anlehnung an einen norwegischen Wettbewerb - Kontaktaufnahme mit der Norwegischen Architektenkammer - Recherche über Sakrale Bauten - Bau eines Umgebungsmodells, M. 1:1.000 - Besichtigung der örtlichen Gegebenheiten und der vorh. Kirche, Teilnahme am Gottesdienst, Gespräch mit dem Pfarrer - Besichtigung unterschiedlicher Kirchen in Norwegen - Standortanalyse - Geländemodell, M 1:200 - Arbeitsmodell der Kirche, M 1 : 100 - Skizzen - Entwurf an Modellen verschiedenen Maßstabs - Planerstellung mit AutoCAD, PhotoShop, Corel Draw, Adobe Illustrator - Präsentation mit Power Point

Durch den Neubau einer Kirche mit Nebengebäuden, wie einer Aussegnungskapelle, einem Gemeinschaftshaus mit Restaurant und Räumlichkeiten für die Kirchenverwaltung, sollte in der Gemeinde Bøler in Oslo ein neues Kirchenzentrum entstehen.

Der erste Gedanke war: „Kirche hat viel mit positiven Kräften zu tun“. Daher die Idee des Entwurfs, dass an diesem magischen Ort viele positive Kräfte gesammelt und gebündelt werden und diese wieder an die Gemeinde und Umgebung weitergegeben werden.
Hieraus leitet sich der Name des Entwurfs ’KRAFTZENTRUM BØLER’ ab.

Den Kräftefluss erfährt der Einzelne durch folgende Umsetzung:
Durch die Verwendung von norwegisch traditioneller Farb- und Materialwahl wird Sicherheit und Vertrautheit ausgestrahlt.

Die Kirche bildet mit dem Kirchensaal den Mittelpunkt im Zentrum des Geländes. Das obere Geschoss als trichterförmiger sich verengender Baukörper symbolisiert das „Kräfte bündeln“, das „Kraft abgeben“ an die Gemeinde und an die Umgebung wird durch die Baukörper im Untergeschoss, die sich wie Fühler in unterschiedliche Richtungen strecken, verkörpert.

Die Integration von Natur als Kraft gebendes Medium spielt in meinem Entwurf eine sehr große Rolle, da man in der heutigen von Hektik geprägten Zeit in der Natur Ruhe finden und neue Kraft auftanken kann. Die Gebäude gehen mit der Natur, passen sich an, werden Teil der Natur und setzen sich doch gleichzeitig wieder ab, ohne das Gesamtbild „Natur“ zu stören.