Platz 14

September / Oktober 2014

Fachhochschule Trier

Kloster Bethanien

Wohnen in Ordensgemeinschaften

von Julie Lorang

Hochschule:

Fachhochschule Trier

Abschluss:

Bachelor

Präsentation:

03.07.2014

Lehrstuhl:

Prof.Dipl.-Ing. Andrea Wandel

Rubrik:

Wohnbauten

Software:

Vectorworks / Photoshop / Indesign / Rhino

Trier als älteste Stadt Deutschlands trägt nicht nur eine lange Kultur mit sich, die Religion hat ebenfalls einen festen Bestand in der Trierer Geschichte. Auch das Kloster Bethanien besitzt eine für die Benediktiner Schwestern wichtige Geschichte, welche Sie auch gewollt sind nach Außen weiterzugeben. Über Jahre hinweg hat sich das Kloster immer auf ein Neues bewehrt. Ein Wechsel aus Zerstörung und Wiederaufbau regierte den Alltag der Schwestern.

Bei dem zu erläuternden Entwurf basiert das Grundkonzept darauf, auf einem gemeinsamen Grundstück, einen Ort der Stille und des Rückzugs für die Ordensschwestern, ein zeitgemäßes Seniorenheim sowie eine Kapelle die sowohl von den Schwestern, den Senioren als auch von den Bewohnern und Besuchern Triers genutzt werden soll, unter zu bringen. Dabei soll die Kapelle als bindendes Glied dieser 3 Gemeinschaften fungieren. Aus diesem Aspekt heraus definiert sich ebenfalls die strengente und präzise Positionierung der Kapelle in dem Ensemble aus mehreren, freistehenden Gebäuden. Aus dem "städtebaulichen" heraus kann man sagen dass der inszenierte Eingang über ein Foyer und einen Hof gradlinig in die Kapelle hineinführt. Dem Gelände des Grundstückes geschuldet gräbt sich diese Wegeführung zur Kapelle als auch die Kapelle an sich in den Hang ein. Die Grundidee ist es, nicht nur eine simple Kapelle zu schaffen, sondern einen Raum welcher sowohl Ruhe als auch Geborgenheit vermittelt. Es geht darum bei dem betreten des Grundstückes über mehrere Meter einen Weg zu gehen, welcher den Menschen aus dem hektischen Alltag rausnimmt und langsam vom weltlichen ins geistliche Denken und Empfinden reingeleitet. Die Besucher als auch die Schwestern oder die Senioren sollen die Möglichkeit bekommen einen abgeschotteten Raum vorzufinden in welchem keine Äußeren Einflüsse das Empfinden beherrschen.

Abschließend zu sagen ist dass anhand des Konzeptes ein unübersichtliches Grundstück in verschiedene Bereiche geteilt wird welche jeder für sich einzeln funktionieren und im Zusammenspiel mit den anderen Harmonieren. Jeder Bereich ist so gestaltet dass die Leute die diesen bewohnen oder betreten sich wohl fühlen.