Platz 2
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1, 2006

Dresden, TU

Industrie_Individuell

von Dorit Böhme, Mira Knecht

Hochschule:

Dresden, TU

Präsentation:

Februar 2006

Lehrstuhl:

Industriebau, Prof. Gunter Henn

Rubrik:

Bürobauten

Software:

Modellstudien ArchiCad, AutoCad, Allplan, Artlantis, AdobePhotoshop CS, InDesign

Das zentral in Zürich West gelegene Industriegebiet Escher-Wyss soll in Zukunft umgenutzt und in die Stadtstruktur eingebunden werden. Dabei soll die ursprüngliche Industrienutzung erhalten und verstärkt werden. Einen Schwerpunkt bildet somit die Integrierung der Industrie in das neu entstehende Trendviertel, denn sie soll weiterhin identitätsbildend für das Gebiet sein.

Aus diesem Grund konzentriert sich unser Diplomentwurf auf die für das Gebiet prägende Industriehalle, deren Tragstruktur denkmalgeschützt ist. Zur Zeit befindet sich MAN, ein großer Turbinenhersteller, in der Halle, der jedoch voraussichtlich 2013 den Standort verlassen wird. Ab diesem Zeitpunkt wird ein neuer Mieter für die große Produktionsstätte gesucht, wobei es sich jedoch um einen produzierenden Betrieb handeln soll. Problematisch ist dabei die Größe der zu vermietenden Halle und die Verträglichkeit mit den angestrebten urbanen Nutzungen in dem Areal. Aus diesem Grund haben wir die Industriehalle in 4 Segmente unterteilt, so dass verschiedene kleinere Fabriken in der Halle Platz finden können. Um die Industriehalle sichtbar zu machen und einen Platz zum Präsentieren zu bieten, bilden wir die Gießereistraße zur Haupterschließungsachse des Areals aus. Des weiteren ersetzen wir die geschlossene Straßenfront zur Hardbrücke durch Punkthochhäuser, um somit die Industriehalle aus der zweiten Reihe zu holen. Diese neuen Gebäude bilden jeweils den Auftakt zu den einzelnen Produktionssträngen, die sich durch die Halle legen: den INPUT. Im INPUT befinden sich Forschungseinheiten für die verschiedenen Produktionslinien, deren Ergebnisse direkt an die Fertigungslinien in der Halle weitergegeben werden können. Durch die einzelnen Hallensegmente verlaufen die 4 verschiedenen Produktionen. Im OUTPUT, der sich am Ende der Produktionslinie befindet, werden die fertigen Produkte präsentiert und verkauft.
Die Gebäudeabmessungen des einzelnen INPUTS sind jeweils gleich. Die Firmen präsentieren sich über ihre individuelle Fassade. Die architektonische Ausgestaltung der verschiedenen Outputgebäude ergibt sich durch den Prozess, der in der Halle ablaufenden Fertigung. Diese verändern die Gebäudeabmessungen vom INPUT, dadurch werden die Prozesse, die das Produkt durchlaufen hat, im Gebäude ausgedrückt.