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2, 2006

Konstanz, HTWG

Havanna denken: EL FORO. Ein Forum für Kunst-, Kultur- und Lebensräume

von Susanne Wolf

Hochschule:

Konstanz, HTWG

Präsentation:

Februar 2006

Lehrstuhl:

Prof. Myriam Gautschi

Rubrik:

Städtebau

Software:

1 Woche Kuba, theoretische Forschung, Zettel und Bleistift und Skizzenbücher, VectorWorks, Photoshop

„(Be)Stimmt der Maßstab?“ als übergeordnetes, freies Thema:


Die Stadt Havanna als Maßstab: Ist der Kommunismus für den Verfall der Stadt verantwortlich?
Lebt in Havanna eine deterministische Gesellschaft, die zu macht- und kraftlos ist, ihre Stadt vor dem endgültigen Verfall zu retten?
Die Stadt als Maßstab, um Identität zu verarbeiten, widerzuspiegeln, das Umfeld zu stärken, mehr Raum für soziale Kontakte, als sozialer Maßstab mit Blick auf die Gesellschaft.

Der Ort:
Ort ist ein ehemaliges Kreuzfahrtterminal im Hafenareal in der Bucht von Havanna. Seit Oktober 2005 ist es Kreuzfahrtschiffen nicht mehr gestattet, dort vor Anker zu gehen, da es teurer ist, die Touristen, die sich nur für wenige Stunden in der Stadt aufhalten, abzufertigen, als dass sie Geld in der Stadt lassen.
Der Gebäudekomplex, im Ganzen bestehend aus 3 Terminals, wird demnach auf unbestimmte Zeit leer stehen und ist somit dem Prozess des Verfalls freigegeben.

Wie so vieles in der Stadt zeichnet sich auch dieser Ort durch seine Gegensätze aus: Einerseits liegt die Plattform geschützt im Hafen der Bucht von Havanna, andererseits wirkt sie fast wie eine Bühne. An dieser Nahtstelle zwischen Wasser, Stadt und Hafen verlangt es nach neuen Impulsen.
Eine sehr exponierte Lage außerhalb der engen Gassen von Habana Vieja, sofort zu sehen von der gegenüberliegenden Anhöhe des Stadtteils Casablanca. Eine künstliche Plattform auf dem Wasser will neu bespielt werden, eingereiht in den Prozess von Wachstum und Verfall.