Platz 3
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2, 2006

Münster, msa

Ein Haus wie die Stadt - Ein Haus für die Stadt

von Simone Barner

Hochschule:

Münster, msa

Präsentation:

März 2006

Lehrstuhl:

Prof. Michael Schanné

Rubrik:

Kulturbauten

Software:

Adobe InDesign: Layout des Thesis-Buchs, Textformatierung, Zusammenfügen der Einzelteile Adobe Photoshop: Bildbearbeitung der eingescannten, herunter geladenen und selbst erstellten Bilder Adobe Illustrator: Anlegen der Zeichnungen, Hinterlegen mit Texturen, Einfügen von Personen, Schatten… Allplan: 2D- und 3D-Zeichnungen (Lageplan nachgezeichnet, Grundrisse, Schnitte, Ansichten, 3D-Modell, abspeichern als Drahtberechnung) Word: Textverarbeitung (vorschreiben der Texte) Internetrecherche

Der Katschhof in Aachen mit Dom, Rathaus, Altem Rathaus und Schatzkammer soll durch den Neubau eines Europäischen Kulturzentrums und eines Verwaltungsgebäudes mit privaten Nutzungen ergänzt werden. Das Kulturzentrum richtet sich an jedermann, soll insbesondere auch ein attraktiver Anziehungspunkt für Städtetourismus werden und eng mit Schulen und Hochschulen sowie Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten. Das Raumprogramm besteht aus Flächen für Ausstellungen, einem multifunktionalen Auditorium, einem Verwaltungsbereich, einem Rearchbereich (Mediathek, Seminarräume), einem Shop, einem Café und einem großzügigen Foyer.

Die drei Eingänge an den Eckpunkten des Grundstücks leiten die Besucher ins Innere des Kulturzentrums. Dabei helfen mehrere Rampen, die unterschiedlichen Levels des Erdgeschosses zu erreichen und gleichzeitig bekommt der Besucher durch das Hinauf- und Hinabschreiten der Rampen ein Gefühl für das Profil des Grundstücks. Indem man das Gebäude an jedem Eingang auf Straßenniveau betritt, entsteht ein einladender Charakter und die einzelnen Bereiche heben sich durch die Höhenunterschiede voneinander ab.

Die massiven Stahlbetonwände der trichterförmigen Eingänge bilden das Tragsystem des Gebäudes und führen auf den zentralen Punkt mit Kasse, Information und Garderobe zu. Von dort aus kann man sich leicht orientieren, denn man befindet sich bereits im Foyer, das in der Mitte des Gebäudes als Verteiler alle Bereiche miteinander verbindet.

Die fünf Funktionsbereiche werden ausschließlich durch die Wände der Eingänge geformt, die im Inneren in Wandscheiben zerfallen. Dadurch bekommt das gesamte Kulturzentrum einen sehr offenen Charakter. Bei Bedarf oder nach Ladenschluss könnten die einzelnen Funktionsbereiche durch Schiebetüren geschlossen werden. Ansonsten entsteht durch das Auflösen der Wandscheiben im Inneren ein offener kontinuierlicher Raum, in dem sich jeder überall bewegen kann.