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1, 2008

Graz, TU

donau~steg / across and above

von Robert Scheutz

Hochschule:

Graz, TU

Präsentation:

Oktober 2007

Lehrstuhl:

Institut für Tragwerksentwurf, Prof. Evelin Rottke

Rubrik:

Technische Bauten

Software:

Analyse Geschichte - Typologie - statisch/dynamisches Verhalten - Beispiele von Brückentragwerken mit dem Schwerpunkt Hängeseil-System Entwurfsphase - Überprüfung von Bauingenieurseite, vereinfachte Berechnung mittels Stabwerkprogramm Modell 1:400 Archicad, Artlantis-Studio, Adobe Illustrator, Adobe Photoshop

Ziel der Diplomarbeit ist der Entwurf einer Geh- und Radwegbrücke über die Donau in Linz.

Der neue Donausteg schließt eine zentrale Lücke im Wegenetz der Stadt. Eine verkehrsdifferenzierte Anbindung der Vorlandbereiche ermöglicht Fußgängern wie Radfahrern ein störungsfreies Queren der Donau.

Der Standort in einer städtischen Parklandschaft bietet die Chance den umgebenden Freibereich in das Strukturkonzept einzuarbeiten – neue Flächen über der Donau zu erschließen. Könnten Stadtbewohner hier in entspannter Strand-Atmosphäre ihre Mittagspause verbringen, oder könnten hier auch Konzerte und Ausstellungen stattfinden?

Diese 'Mehrfunktion' stellt zusammen mit der weiten Öffnungslichte von 270m (Schifffahrtsauflage) hohe Anforderungen an das Tragwerk. Die daraus entwickelte Lösung ist ein leichtes gegenläufig vorgespanntes Hängeseilsystem. Es gelingt damit, die Durchlässigkeit des Uferraums zu bewahren und eine deplazierte Höhenentwicklung zu vermeiden.

Daneben funktioniert die Entwurfsstruktur zwangsläufig als ein Imageträger der Stadt. Ein ’disneyfiziertes Superzeichen’ scheint dem neuen Selbstverständnis als offene Kulturstadt ebenso wenig gerecht zu werden wie Standardlösungen.
Der im Entwurf verfolgte Ansatz ist es, eine formal reduzierte Struktur mit mehrdeutig inhärentem Reiz zu schaffen.