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2, 2001

Münster, msa

Das Grüne Haus

von Andrea Janietz

Hochschule:

Münster, msa

Präsentation:

November 2000

Lehrstuhl:

Prof. Kirsten Schemel

Rubrik:

Kulturbauten

Software:

Vector Works, Photoshop 5.0

Basierend auf einer Erzählung von M. Vargas Llosa wird ein methodisches Experiment vorgenommen, welches sich mit der Thematik der Transfigurierbarkeit und der Translokation, im räumlich-geografischen Sinn, verschiedener Ausdrucksformen auseinandersetzt.

In dem "Haus für Literaturen" werden spezifische literarische Erzähltechniken/Elemente Llosas z.B. des Fragmentierens, der Dispersion von Handlungen, der Verschachtelung sowie der Prägung von Szenen durch spezielle Farb- und Licht-Codierungen, in architektonische Ausdrucksformen, räumliche Strukturen, versucht zu translokalisieren bzw. zu transfigurieren. Die gestalterisch komplexe Raum-Weg-Struktur lässt sich insgesamt als "Faden der Ariadne" lesen. Die reichhaltige Raumbildung wird von einer Vielzahl des Geschriebenen, des Lesens, der leeren Seite, sowie des Archivierens, um welches es in einem "Haus für Literaturen" geht, zur poetischen Entsprechung.
In dem "Haus für Literaturen" wird Literatur und Architektur miteinander in Beziehung gesetzt. Es ist ein Experiment für alle diejenigen, die Interesse zeigen, neue Sehgewohnheiten zu erkennen, um neue Impulse für Konzeptionen in der Architektur zu finden.