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4, 2001

Berlin, Kunsthochschule Weißensee

Clusim

von Tobias Laarmann

Hochschule:

Berlin, Kunsthochschule Weißensee

Präsentation:

Oktober 2000

Lehrstuhl:

Fachbereich Architektur und Urban Design

Rubrik:

Theoretische Themen

Software:

Verschiedene Animations- und CAD Programme wurden verwendet, um die zeitliche Überlagerungen historischer Spuren und kollektiver Erinnerungen des Ortes zu visualisieren. Die so enstandenen Modelle sollten helfen, einen unsichtbaren Kontext der Stimmungen und Ereignisse des Ortes zu umschreiben, um so in späteren Entwurfsprozess auf die Identität des Ortes als funktionsbeeinflussenden Kontext einzugehen. Das vierdimensionale Kontextmodell lieferte Risse, Brüche und Stimmungen, die den Formfindungsprozess beeinflussten. Funktionale Brüche durchscheiden den Baukörper und versuchen, die verschieden Internen und externen Charaktere durch Konfliktsituationen zu verbinden. Hier entsteht eine kommunikationfördernde Struktur, die wiederum in Animations- und CAD- sowie Layoutprogrammen visualisiert und entwickelt wurde. Die Präsentationsarten unterscheiden sich von anderen Grundrissen und Schnitten, da Formen, die im Raum entwickelt wurden, durch Grundrisse und Schnitte im herkömmlichen Sinne nicht ausreichend darstellbar sind. So wurden dynamische Schnitt-Animationen, fragmentarische Aufbauszenarien und anderen Filme entwickelt, um das Gebäude und dessen Entstehung darzustellen.

Versuch der Organisation eines regional verträglichen Privat-Partnership-Projektes in Zusammenarbeit mit der Stadt Berlin, Industrie- und Handelskammer, dem Ministerium für Wirtschaft und Technik und der Siemens AG.

Zur Reorganisation der lokalen Städtebaupolitik unter Einbeziehen der regionalen Identität, Förderung der Wirtschaft und Wiederaufnahme der sozialpolitischen Verantwortung von Unternehmen sowie der Förderung von firmeneigenen Interessen wie Repräsentation und der Stärkung der lokaler Identität.