Platz 2
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1, 2008

Salzburg, FH

CIM - Cubes in Motion

von Florian Kurz

Hochschule:

Salzburg, FH

Präsentation:

Juni 2007

Lehrstuhl:

Baugestaltung Holz, Mag. Kora Martinegg, Dr. Jan Esche

Rubrik:

Wohnbauten

Software:

Analyse bestehender Projekte, Entwurfsstudien, Proportionsstudien, Modellbau in diversen Maßstäben Experteninterviews, Literaturstudie, Fachmagazine, AutoCAD, Photoshop, 3dsMax, Indesign

Entwicklung eines modular mobilen Wohnhauses in Holzbauweise auf einem 12 cm Grundmodul, das sich dynamisch den Bedürfnissen seiner Bewohner anpasst.

Ist es nicht der Traum fast eines jeden Menschen, so bald wie möglich im Leben ein Eigenheim zu besitzen und dies noch dazu bei sehr geringen, finanziellen Aufwand? Dies muss nicht länger nur ein Traum bleiben! Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, in der vorliegenden Arbeit ein Wohnhaus zu kreieren, welches zu Beginn nur die nötigste Fläche aufweist, und dann Stück für Stück mit den Bedürfnissen seiner Bewohner mitwächst, und somit die anfänglichen Kosten - im Vergleich zu einem herkömmlichen Wohnhaus - wesentlich geringer gehalten werden.

Im theoretischen Teil dieser Arbeit wird auf die Zukunftstendenzen im Wohnbau, auf die Zusammenhänge von Architektur und Harmonie, auf mobiles Wohnen, auf Bauen mit Systemen und auf dynamisch wachsende Wohnhäuser eingegangen. Anschließend wurden ausgewählte, bereits existierende Projekte analysiert, dokumentiert und bewertet. Allein durch den theoretischen Teil lässt sich bereits erkennen, dass es sich hierbei um ein sehr komplexes und umfangreiches Thema handelt.

Der praktische Teil gliedert sich erstens in die Erstellung eines geeigneten Anforderungsprofils und zweitens in die Entwicklung und Umsetzung eines dynamischen Wohnhauses. Das Anforderungsprofil wurde mit Hilfe von Experten, einschlägiger Fachliteratur samt Normen und Gesetzen, Analysen bestehender Projekte und den eigenen, persönlichen Erfahrungen, erstellt. Der zentrale Aspekt dieser Arbeit liegt allerdings in der Entwicklung eines modular mobilen Wohnhauses, das dynamisch [mit Wachstum oder Schrumpfung] auf die Bedürfnisse seiner Bewohner reagieren kann. Dies erforderte ein durchdachtes und einheitliches System, welches sich in seine Einzelkomponenten teilen und fügen lässt. Das Ausgangsmodul bildete ein Transport optimierter Würfel mit der Außenkantenlänge von 288 cm, welches genau dem 24-fachen des 12 cm Grundmoduls entspricht. Von diesem Ausgangskubus wurden alle anderen Module abgeleitet, und mit Hilfe von Muffen können die einzelnen Module zu einem funktionalen Ganzen zusammengesetzt werden.

Zusammenfassend kann ausgesagt werden, dass sich diese Arbeit mit der herausfordernden Aufgabe beschäftigt, für einen relativ neuen potentiellen Markt, ein überaus komplexes und zukunftsorientiertes Produkt zu entwickeln, mit realer Chance auf Umsetzung.