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4, 2004

Essen, Universität

Catwalk Zollverein

von Christoph Hölzer

Hochschule:

Essen, Universität

Präsentation:

Juni 2004

Lehrstuhl:

Prof. Martin Hoelscher

Rubrik:

Städtebau

Software:

1. Analyse des Bearbeitungsraums vor Ort und anhand Digitalfotos, digitalisierten Plänen und Luftbildern; 2. Formulierung einer Gesamtkonzeption sowie zweier Vertiefungspunkte; Einsatz von AutoCAD, Cinema 4D, Photoshop, Illustrator;

Aufgabe der Diplomarbeit ist eine Anbindung des Weltkulturerbes Zollverein an den Ost-West-Grünzug des Emscher Landschaftsparks.
Der Zwischenraum ist ebenso heterogen wie unstrukturiert und lässt im ersten Augenblick keinen Rückschluss auf verbindende Elemente zu. Die nähere Analyse brachte ein vielschichtiges Bild zutage, welches zeitweise wie eine humorvolle, fast groteske Aneinanderreihung von nicht zusammengehörigen Strukturen und Nutzungen wirkte. Letztlich zeigt sich hier nichts anderes als ein Mikroabbild des Ruhrgebiets.

Zollverein – mittlerweile Weltkulturerbe – ist mit großen Planungen für die Zukunft versehen. Der Masterplan „Walled City“ von Rem Koolhaas weist schon im Namen auf die sehr abgeschlossene Lage innerhalb des Gefüges hin. Wird Zollverein in sich abgeschlossen bleiben oder wird die Strahlkraft die von Schrumpfung und Strukturwandel betroffenen Stadtteile erhellen?
Ziel der Beschäftigung mit den Stadtteilen des Essener Nordens sollte die Integration von Zollverein, unter Berücksichtung der Bedürfnissen und Interessen der Bewohner, in die Umgebung sein. Der Strukturwandel kann nur mit den Bewohnern geschaffen werden, er darf nicht an ihnen vorbeiführen. Dies scheint mir eine fundierte Anbindung an den Ost-West-Grünzug des IBA Emscherparks zu sein, die die Vielfalt der Stadt nutzt und zugleich neu gestaltet.