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4, 1999

Halle, Burg Giebichenstein

Brückenbar

von Hanno Kempgens

Hochschule:

Halle, Burg Giebichenstein

Präsentation:

Januar 1999

Lehrstuhl:

Fachbereich Innenarchitektur, Prof. Johann Stief

Rubrik:

Kulturbauten

Software:

AutoCAD 14 zur Planbearbeitung in 2D + 3D für Modelle zur Entwurfsüberprüfung und für die Visualisierung; Rendering, Lichtsimulation mit Accurender; Bildbearbeitung: Photoshop

Zielobjekt für die Entwicklung einer Arbeitsidee war Halle-Neustadt, ein Stadtteil von Halle, ein Neubaugebiet, geplant für 110.000 Menschen und gebaut von 1964 bis ungefähr 1980. Von den zahlreichen in solch einem Wohngebiet auftretenden stadtplanerischen Problemen wurde eins, für diesen Ort speziell zutreffendes, herausgesucht: die Anbindung an das Umland ist einseitig auf Auto, Bahn und Bus beschränkt. Mit dem Umbau einer ehemaligen Rohrbrücke zu einer Bar wird ein vernachlässigter Verbindungspunkt für den Stadtwanderer aktiviert.

Der Ort:
Am westlichen Ende von Halle-Neustadt überspannt eine ehemalige Rohrbrücke die Bundesstraße 80. Sie hat eine Länge von 25,50 m, eine Breite, ohne Steg, von 5,30 m und eine Höhe von 8,10 m. Der weiterführender Weg geht dort über die Rohrbrücke in Richtung zweier Seen, einem Friedhof und nach Zscherben.

Die Dreifachnutzung dieses Punktes als Weg zum See, Barbetrieb mit Panoramablick am Tage und Sich-zur-Schau-Stellen in der Nacht und der erschließende Platz als städtischer Freiraum garantiert eine Belebung dieses Bereiches.