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1, 2006

Kassel, Universität

Bridgeing the gap

von Lola Meyer

Hochschule:

Kassel, Universität

Präsentation:

März 2006

Lehrstuhl:

Prof. Ariane Röntz, Cyrus Zahiri

Rubrik:

Experimentelle Entwürfe

Software:

Arbeitsmodelle (1:500 - 1:100), Konzeptmodelle und Skizzen. Überprüfung der Überlegungen: 3D-Computermodell Zeichnungen: AutoCad Darstellung: Photoshop, Illustrator

Das Palais de Tokyo in Paris soll zu einem Museum des 21. Jh. ausgebaut werden. Kein Museum im herkömmlichen Sinne, in dem Kunst dargeboten und stillschweigend konsumiert wird, sondern eine Plattform zeitgenössischen Kunstgeschehens.

Hier wird zwar auch Kunst ausgestellt und gezeigt, aber auch produziert, erforscht und verkauft. Es ist ein Ort, an dem Kunst verhandelt wird.

Was es hierfür braucht, ist eine Architektur, die sich wandeln kann, die, wie ein sich ständig wechselndes Bühnenbild, auf die jeweilige Situation und Aktion eingehen kann. Die weiträumige und offene Halle des 1. OG wird deswegen immer nur temporär mit Kleinarchitektur bebaut. Diese wird über ein Baukastensystem erzeugt, welches einfach, schnell und wiederverwendbar in sogenannte Baufelder eingesteckt werden kann.

Als besonderes Feature wird mit der Promenade der öffentliche Raum durch das Gebäude geführt. Dadurch entsteht eine Wegeverbindung, die einen 12 Meter Höhenunterschied (der sonst mit Treppen überwunden werden muss) umschifft und daher diesen Weg besonders attraktiv macht. Somit kommen Passanten, Anwohner, Touristen, Spaziergänger und natürlich Besucher in Kontakt mit dem Kunstgeschehen unten im Raum, ohne direkt beteiligt zu sein.

Zweitens ist die Promenade eine „promenade d´architecture“, a) die den Raum unten erschließt und auf deren Wegeführung die Kleinarchitekturen unterschiedlich reagieren können, die b) das bestehende Gebäude in seinen Besonderheiten aufzeigt und haptisch erfahrbar macht und die c) Sehenswürdigkeiten (z.B. Eiffelturm) und Blicke nach draußen freigibt.