Der ökologische Fußabdruck von Mauerwerk

14.06.2021

Für die öko- oder CO2-bilanzielle Gesamtbewertung eines Gebäudes muss der komplette Lebenszyklus von der Herstellung über die Nutzung bis hin zum Rückbau betrachtet werden.
Bild: Kati Türschmann, Hamburg

Mit dem Klimaschutzplan 2050 hat sich die Bundesregierung ambitionierte Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2050 soll Deutschland weitestgehend klimaneutral sein, bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen um mindestens 55 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 gesenkt werden. Da der Bausektor für etwa vierzig Prozent des Gesamtenergieverbrauchs und dreißig Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich ist, besteht hier enormes Einsparpotenzial. Dabei kann allein die Materialwahl große Auswirkungen haben, wie eine Studie des Deutschen Ausschusses für Mauerwerk zeigt.

In Deutschland bestehen 72 Prozent aller Wohngebäude aus Mauerwerk. Somit liegt die Frage nahe, welchen Beitrag Mauerwerk zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten kann. Im Rahmen der DAfM-Studie wurde daher die Nachhaltigkeit dieser Bauweise untersucht. Das Resultat: Über einen Lebenszyklus von achtzig Jahren betrachtet, verursacht Mauerwerk weniger CO2-Äquivalente als andere Bauweisen.

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